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Tattoo News | Alles über Tattoo´s, Piercings und uns

Schadensersatz oder Ausbessern

Hallo Freunde der bunten Haut,

heute hab ich mal etwas im Internet  gestöbert.  Es ging mit in der Hauptsache darum herauszufinden was man tun kann wenn der Tättoowierer seinen Job nicht gut gemacht hat.

Ich möchte euch hier ein paar Beispiele aus dem Internet  näherbringen.

Ich hab hier einen Artikel vom 25.4.14  auf LTO.de gefunden den ich euch nicht vorenthalten möchte.

Keine Nachbesserung bei schlechtem Tattoo

25.04.2014

Das Stechen einer Tätowierung ist nach Ansicht des Oberlandesgerichtes (OLG) Hamm tatbestandlich eine Körperverletzung unter Einwilligung des Betroffenen. Diese Einwilligung decke jedoch nur ein technisch und gestalterisch mangelfreies Tattoo. Sofern die tatsächliche Ausführung des Hautbildes von einer zuvor gebilligten Skizze abweiche, sei das Ergebnis daher nicht mehr von der Einwilligung umfasst. Der Träger eines missratenen Tattoos hat somit Anspruch auf Schmerzensgeld und Schadensersatz, entschied der 12. Zivilsenat des OLG und bestätigte damit ein Urteil des Landgerichts (LG) Bochum.

Der Betroffene müsse dem Tätowierer auch nicht zunächst die Möglichkeit zur Nachbesserung einräumen, so das Gericht weiter. Da das Stechen eines Tattoos mit Schmerzen einhergehe und gesundheitliche Risiken berge, bestehe ein besonderes Vertrauensverhältnis zwischen Tätowierer und Kunde. Misslinge die Tätowierung, sei diesem daher nicht zuzumuten, auf eine bessere Ausführung im zweiten Anlauf zu vertrauen (Beschl. v. 05.03.2014, Az. 12 U 151/13).

Im verhandelten Fall hatte sich eine Frau ein farbiges Blumenmotiv auf die  Schulter tätowieren lassen. Mit der Ausführung war sie jedoch wenig zufrieden: Der Inhaber eines Tattoostudios aus Oer-Erkenschwick hatte in zu tiefe Hautschichten gestochen. In der Folge kam es zu Farbverläufen, Verkantungen und unregelmäßigen Linien. Der Tätowierer hatte der Frau daraufhin angeboten, die Tätowierung auf seine Kosten lasern zu lassen um dann selbst nachzutätowieren. Dieses Angebot lehnte die Frau dankend ab. Ihr Verlangen, stattdessen Schmerzensgeld und Ersatz der Kosten für eine Laserbehandlung zu erhalten, hielt das OLG für berechtigt.

mbr/LTO-Redaktion

 

Dieser Artikel ist von Uwe W. Rendler auf Tattoo-Piercing-Versicherung.de

Kann ich Schadensersatz für ein verpfuschtes Tattoo einklagen?

UrteilEs ist eine Horrorvorstellung für jeden, der sich ein Tattoo stechen lässt. Über Monate oder vielleicht sogar Jahre wird das Motiv für den Körperschmuck geplant und nach einem Tätowierer gesucht, der handwerklich und künstlerisch am besten in der Lage ist, die anspruchsvolle Arbeit umzusetzen.In mehreren schmerzhaften und auch kostspieligen Sitzungen wird dann das Traummotiv in die Haut gestochen.Als das fertige Werk dann nach dem Abnehmen der Verbände erstmals in Augenschein genommen wird, stellt sich heraus, dass nun ein verpfuschtes Tattoo die Haut verunstaltet.

Dieser Schock sitzt tief. Wie steht es aber mit den Erfolgsaussichten, den Tätowierer auf Schadensersatz zu verklagen?

 

Neues Urteil zu verpfuschtem Tattoo

Um die Antwort vorwegzunehmen: Die Aussichten sind in einem solchen Falle nach gegenwärtiger Rechtslage gar nicht so schlecht. Dies legt zumindest ein aktuelles Urteil des Oberlandesgerichts (OLG) Hamm vom 05.03.2014 nahe (Az. 12 U 151/13).

Hier hatte eine Frau ein verpfuschtes Tattoo eingeklagt. Das Angebot des Tätowierers, die fehlerhafte Arbeit auf seine Kosten entfernen zu lassen, um durch eine erneute Tätowierung eine einwandfreie Leistung zu erbringen, hatte sie abgelehnt.

Der Tätowierer berief sich darauf, dass ihm das Recht auf Nachbesserung zustehe. Dies verneinte jedoch das OLG Hamm indem es eine erste Entscheidung des Landesgerichts Bochum bestätigte.

 

Einstechen eines Tattoos ist Körperverletzung mit Einwilligung

Die Richter bewerteten dabei das Tätowieren als eine Körperverletzung, die im Auftrag und mit Einwilligung des Kunden geschieht. Diese Zustimmung bezieht sich aber nur auf eine korrekt ausgeführte Arbeit.

Ist dies nicht der Fall, so bestehe Anspruch auf Schadensersatz in Form von Schmerzensgeld. Auch sei der Klägerin keine Nachbesserung durch den Tätowierer zuzumuten, da hier aufgrund der entstehenden Schmerzen und eines möglichen Gesundheitsrisikos ein besonderes Vertrauensverhältnis vorliegen muss. Da bereits einmal ein verpfuschtes Tattoo entstanden ist, sei eine solche Grundlage nicht mehr gegeben.

Der Tätowierer muss also zusätzlich zum Schmerzensgeld einen Schadensersatz in Höhe der Kosten einer Laserbehandlung leisten.

 

In der Vergangenheit wurden Forderungen nach Schadensersatz abgewiesen

Es wird nun abzuwarten sein, ob sich die Auffassung der Richter des OLG Hamms durchsetzen wird. In der Vergangenheit haben Gerichte nämlich durchaus auch anders entschieden. So das Amtsgericht München im März 2011 (AZ 213 C 917/11).

Hier wurde ein Antrag auf Schmerzensgeld sowie Schadensersatz abgelehnt, da nach der Auffassung dieser Richter ein Tattoo auf Grundlage eines Werkvertrages entsteht. Dabei müsse dem Tätowierer im Falle eines verpfuschten Tattoos die Möglichkeit zur Nachbesserung gegeben werden.

Mit der Einordnung als Körperverletzung auf Einwilligung wird durch das OLG Hamm aber nun eine andere Bewertungsgrundlage geschaffen, die in zukünftigen Prozessen wohl berücksichtigt werden muss.

Auf Rechtsindex.de hab ich noch folgendes gefunden.

Landgericht Coburg, Urteil vom 14.02.2012 – 11 O 567/10

Urteil Tattoo – Auftreten einer Hauterkrankung nach einer Tätowierung

Wer sich ein Tattoo stechen lässt, nimmt Schmerzen und Gefahren in Kauf, so das Urteil. Grundsätzlich stellt eine Tätowierung zwar eine Körperverletzung dar, in die aber eingewilligt wird. Die Klage gegen einen Tätowierer wurde abgewiesen.

Der Sachverhalt

Wie aus dem Urteil des LG Coburgs hervorgeht, ließ sich eine Frau im Jahr 2008 in einem Tattoo-Studio tätowieren. Sechs Monate danach trat im Bereich einer rotvioletten Farbgestaltung eine entzündliche Hautveränderung auf. Dieser Hautbereich musste nach längerer ärztlicher Behandlung entfernt werden. Der Tätowierer hatte seiner Kundin den im betroffenen Hautbereich verwendeten Farbtyp, die Herstellerfirma, die Artikelnummer und die genaue Farbbezeichnung der Tätowierfarbe mitgeteilt, nachdem sie dies von ihm verlangt hatte.

Die Frau wollte vom Tätowierer 6.000,00 Euro Schmerzensgeld und über 1.800,00 Euro Schadensersatz. Sie behauptete, die Tätowierung sei nicht nach den Regeln der Kunst durchgeführt worden. Auch hätte sie der Tätowierer zuvor nicht ausreichend aufgeklärt. Dem Tätowierer hätte bekannt sein müssen, dass brillante Farben, wie rotviolett, Pigmente aus Autolacken enthielten und diese immer wieder Hautirritationen auslösen würden.

Auch behauptete die Frau, dass die Tätowierfarben verunreinigt gewesen seien und Schimmelpilze und Bakterien enthalten hätten. Der Tätowierer hätte überhaupt unhygienisch gearbeitet. Auch hätte er die Chargennummer der von ihm verwendeten Farben nicht mitteilen können.

Der Tätowierer verteidigte sich damit, dass die von ihm eingesetzten Tätowierfarben schon längere Zeit ohne Probleme von ihm verwendet worden seien. Die Hautveränderung sei in einer Erkrankung der Klägerin bereits vor der Tätowierung begründet. Die übrigen Vorwürfe seiner Kundin wies der Tätowierer entschieden zurück.

Die Entscheidung

Die Klage der Tätowierten vor dem Landgericht Coburg blieb erfolglos. Mittels zweier Hochschullehrer als Sachverständige kam das Gericht zu dem Ergebnis, dass vor Inkrafttreten der sogenannten Tätowiermittelverordnung am 01.05.2009, also nach der Tätowierung der Klägerin, kaum gesetzliche Vorschriften bestanden hätten. Die damals bestehenden Vorschriften enthielten jedenfalls keine Regelungen, die Tätowierer verpflichten, eine Dokumentation über ihre Tätigkeit zu erstellen. Auch wies das Gericht darauf hin, dass den Tätowierer keine Aufklärungspflicht entsprechend der eines Arztes treffen würde.

Wer sich ein Tattoo stechen lässt, nimmt Schmerzen und Gefahren in Kauf. Sobald sich diese Gefahren verwirklichen, kann man dafür nicht einfach den Tätowierer verantwortlich machen.

Es sei allgemein bekannt, dass Tätowierungen ein gewisses Risiko, insbesondere der Infektion der betroffenen Hautteile, aufweisen würden. Hierüber bedarf es keiner besonderen Aufklärung, zumal sich die Klägerin bereits viermal zuvor hatte tätowieren lassen. Der Tätowierer durfte sich auch auf die ihm vorliegenden Herstellerinformationen über den verwendeten Farbton verlassen. Keinesfalls war er verpflichtet, selbst aufwändige und teuere Laboruntersuchungen über die Farben zu veranlassen. Ein Verstoß gegen Hygieneregeln und eine unsachgemäße Aufbewahrung der Farben konnte die Klägerin nicht nachweisen. Gegen diese Behauptungen sprach auch, dass die Hautreaktion nur im Bereich der violettroten Farbe aufgetreten ist.

Abschließend stellte das Gericht fest, dass eine Tätowierung zwar grundsätzlich eine Körperverletzung darstellt. In diese hatte die Klägerin aber eingewilligt. Daher muss der Tätowierer auch nicht für Schäden, die durch die Tätowierung entstanden sind einstehen. Deswegen wies das Landgericht die Klage der Kundin ab.

Gericht:
Landgericht Coburg, Urteil vom 14.02.2012 – 11 O 567/10

LG Coburg, PM 494/12
Rechtsindex – Recht & Urteil

Ihr seht also wenn ihr an einem Pfuscher geraten seit oder euer Tätowierer hat mal einen schlechten Tag gehabt, kann ein gang zum Rechtsanwalt das richtige sein um den entstandenen Schaden wieder zu beheben.

Übrigens gute Tattoo Studios sind für solche Fälle versichert.

Ich hoffe das ihr jetzt noch etwas Klarheit bekommen habt und denkt daran immer die Arbeiten des Inkers zuerst ansehen und auch im Studio sollte es Sauber sein, dann kann Eigendlich nichts mehr Schief gehen.

LG Euer

Inkman Tattoo

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Was ist ein Play Piercing

Was ist ein Play Piercing?
Ein normales Piercing wie z.B in der Nase, im Bauchnabel oder in der Zunge, kennen wir wahrscheinlich alle. Doch was ist eigentlich ein Play Piercing?

Es werden – und das ist in der BDSM-Szene relativ verbreitet – nur die Nadeln beziehungsweise Kanülen eingesetzt werden. Dann ist die Ästhetik Nebensache und die Bestrafung liegt im Vordergrund. Dabei ist hier, das Beachten der Hygiene ein absolutes MUSS.

Play Piercings werden aber nicht nur in dem SM Bereich gestochen, sondern auch für Fotoshootings, da diese eine reizvolle optische Wirkung erzielen können.
Ein sehr beliebtes Play Piercing wenn es um Fotoshootings geht, ist das Korsett Piercing.
Allerdings kosten sie als „Gag für einen Abend“ oder „Hingucker für ein Fotoshooting“ ihren Preis – nämlich neben den Euros eine Menge (Lust-)Schmerz und Leid. Denn um ein Körperschmuck-Korsett zu stechen, welches zum Beispiel den kompletten Rücken runter geht (oder die Waden, den Hals oder gar im Schambereich), kommen schnell an die 20 Stiche zusammen. Nachdem die Haut gepierct ist, werden Ringe eingesetzt, die oftmals größer sind, als man sie von normalen Piercings kennt. Danach wird ein Band durchgefädelt und voilà, man hat das Korsett quasi direkt auf/unter der Haut. Meist bleiben diese dann nur für ein paar Stunden drin.

Wer eine dieser Spielarten oder etwas Ähnliches ausprobieren möchte, sollte sich vorher sehr gut informieren und einen Fachmann finden. Selbst Hand anzulegen, ist hier nicht zu empfehlen, die Gefahr gesundes Gewebe zu verletzen ist immens und wäre fatal. Blut- und Nadelfetischisten genießen den Adrenalinrausch natürlich, aber wer sticht und schneidet, bekommt Blutungen und Narben und die sind von allen Experimentierfreudigen zu überdenken. Und nochmal: Auch weitere (mögliche) Konsequenzen sollten vorher bedacht und mit einem Profi besprochen werden.

Jetzt wünsche ich euch noch viel Spaß beim anschauen des Videos und wer weiß vielleicht gefällt es ja dem einen oder anderen.

Ich wünsche euch noch ein schönes Wochenende und erholt euch gut. Bis nächste Woche wenn es heißt was gibt es neues bei Inkman Tattoo.

lg euer Inkman

2. Hafen Fest in Coswig

Ich wünsche ja allen einen schönen Wochen Start liebe Freunde der Bunten Haut.

Am Wochenende waren wir das Inkman Tattoo Studio zum 2. Hafen Fest in Coswig. Für diejenigen die damit nichts anfangen können möchte ich kurz erklären um was es sich dabei handelt.11063619_1128106327262519_2891543905863231817_n

Die Marina Coswig gehört zu einem der Schönsten Wohnmobil Stellplätzen in Deutschland wenn nicht sogar in Europa. Dort können ca 100 Wohnmobile gleichzeitig stehen und keiner kommt dem anderen zu nahe. Besonders natürlich muss das Betreiber Paar erwähnt werden ohne die so etwas gar nicht möglich wäre. Mit ihrer Freundlichkeit und der Bereitschaft zuzuhören und womögliche Probleme sofort zu lösen sind die beiden die Seele das ganzen. Und hier natürlich sei auch hier der Mitarbeiterstab erwähnt die mit ihrer Leistung jeden Tag zu etwas besonderen gemacht hatten.13346462_1128106267262525_1867719406678057587_n

Natürlich hatten wir dank des Schönen Wetters ein wunderbares Wochenende. Zu den ganzen Tattoos die schon viele Tage im voraus reserviert waren kamen einige kurzentschlossene dazu. So hatte Josh einiges zu tun an den 3 Tagen.  Aber mit einer guten Flasche Rum und gegrilltem Fleisch was diese Anstrengung bald vergessen.13335564_820539491411359_6917713559981460603_n

Die weiteren Abende verbrachten wir dann mit Live Musik, Tanz und Gesang sowie dem einen oder anderen Bierchen.13315503_820539501411358_4501839041086372377_n

An dieser Stelle möchten wir all unseren Kunden und Freunden Dankeschön sagen das sie mit uns und der Marina Coswig ein so schönes Hafen Fest gefeiert haben.

Wir freuen uns schon auf das nächste Jahr

Hafenfest in Marina Coswig

Zum 2. mal findet an diesem Wochenende 3.-5.6. 16 das Hafenfest auf dem Wohnmobil- Stellplatz Marina Coswig in Sachsen/ Anhalt statt. Wir das Inkman Tattoo Studio sind Stolz auch dieses Jahr wieder mit dabei sein zu dürfen.

Mit Josh Holland haben wir mit einen der besten Tätowierer Berlins am Start der den Besuchern des Hafenfest  die schönsten Bilder auf die Haut zaubert. Für die Piercing interessierten Stechen wir dieses Wochenende auch neue Bauchnabel oder andere Piercings. Natürlich haben wir auch an die Kinder und unentschlossenen gedacht. Für sie gibt es Airbrush Tattoos die nach ein bis 2 Tagen wieder verschwinden.

Natürlich gibt es beim Hafenfest noch viel andere interessante dinge mit einem Klick erfahrt ihr mehr.

Klick hier

Vielleicht sieht man sich am Wochenende.

 

Euer Inkman Tattoo Team

 

Gute Tattoos kosten gutes Geld

Hallo freunde der bunten Haut,

vor etwa 2 Wochen hat eine junge Frau bei uns einen Termin gebucht um sich ein Comic stechen zu lassen. leider kam diese junge Frau nicht zu ihrem Termin.

Als ich heute so in Facebook rumstocherte nach neuen Beiträgen viel mir ein frisches Tattoo mit genau dem Comic auf und auch der Name passte.

Doch was ich da sehen musste war kaum zu glauben. Viel zu tief gestochene Linien und total verwackelt und man sah schon das sich hier eine mords Entzündung ankündigte.

Tja Leute die 80 Euro die es bei uns gekostet hätte waren ihr wohl doch etwas zuviel Geld also ging sie lieber zu einem Pfuscher der es ihr billiger machte.

Nun hat sie nicht nur ein verpfuschtes Tattoo sondern auch noch ein Entzündetes Bein. in ein paar Wochen wird sie sich richtig ärgern über ihr billiges Tattoo und das ist gut so….

Leute sucht euer Tattoo nicht nach dem Preis sondern nach dem richtigen Künstler aus.

Ich wünsche euch allen noch einen Wunderschönen tag und gute Tattoos

 

Euer Inkman Tattoo Studio

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